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Unterschied zwischen gezwickten und gestrobelten Wanderschuhen

 

Wer viel wandert, weiß sicher, was es bedeutet, wenn sich vom Schuh unterwegs zum Beispiel die Sohle löst. Das ist nicht nur unangenehm, sondern bricht auch die Wanderung ab. Daher müssen gerade die Wanderschuhe sorgfältig hergestellt werden. Das trifft natürlich auf alle Schuhe zu, aber vor allem auf die etwas teureren Lederschuhe und natürlich gute Wanderschuhe.

  • Verarbeitung

Bei der Verarbeitung wird nicht nur auf qualitativ hochwertiges Leder geachtet, sondern auch auf die gesamte Zusammensetzung aller Schuhteile, wie Schaft, Sohle und auch der Hacken. Auch das eingesetzte Futter ist sehr wichtig für einen guten Tragekomfort. Das Wichtigste bei der Herstellung von allen Schuhen ist die Verbindung des Schaftes mit der Sohle, die auch aus mehreren Komponenten besteht. Die Sohlen guter Wanderschuhe bestehen aus der Laufsohle mit Profil, der darüber liegenden Brandsohle und dann die Innensohle.

  • Gezwickte oder gestrobelte Machart

Alle diese Komponenten müssen fest mit dem Schaft verbunden werden. Da taucht dann die Frage auf, soll es gezwickt oder gestrobelt sein. Zuerst wird der Schaft auf dem formgebenden Leisten fertiggestellt. Dafür wird schon der Fachausdruck gezwickt verwendet. Der Schaft hat unten einen breiten Rand, der mit der Brandsohle verbunden wird. Der untere Rand des Schafts ist der Zwickeinschlag, der bei dem Zwickverfahren auf die Brandsohle geklebt wird. Darauf wird dann die Innensohle geklebt und darunter die Laufsohle. Wenn es nur beim Kleben bleibt, sagt man dieser Wanderschuh ist gezwickt.

Diese Art der Herstellung von Schuhen wird aber nur bei den preiswerten gemacht, da zum Beispiel ein Wanderschuh, der nur gezwickt ist, nicht so lange hält. Meistens wird dieses Verfahren auch bei leichten Halbschuhen oder auch Laufschuhen angewendet, die keiner große Beanspruchung ausgesetzt werden.

  • Woran erkenne ich einen guten Wanderschuh?

Wer sich einen guten und haltbaren Wanderschuh kaufen möchte, sollte auf die Verarbeitung genau achten. Die Qualität des Leders kann man schon äußerlich etwas abschätzen, aber wie die Verarbeitung innen aussieht, ist nicht zu erkennen. Ein Merkmal kann man aber schon sehen, das ist eine Naht, die am Rand der Sohle zu sehen ist und rund herumgeht. Diese Naht muss auch innen sein, die den gezwickten Teil des Schaftes mit der Brandsohle verbindet. Man kann die Naht natürlich innen nicht sehen, da noch das Innenleder aufgeklebt ist. Aber die Außennaht deutet schon darauf hin, dass dieser Wanderschuh gestrobelt ist. Da gibt es dann wiederum zwei Möglichkeiten, entweder ist der Wanderschuh nur gestrobelt oder in Kombination, gestrobelt und gezwickt.

Also um das Ganze zusammenzufassen, der Unterschied zwischen gezwickten und gestrobelten Wanderschuhen ist in der Verarbeitung zu sehen. Genau genommen ist der Schuh entweder nur geklebt -gezwickt- oder genäht –gestrobelt. Dann gibt es noch die Kombination, die bei guten und sehr haltbaren Wanderschuhen angewendet wird. Da wird der Schaft an die Brandsohle geklebt und noch zusätzlich genäht, also praktisch doppelt befestigt. Das ist sicher die beste Methode, einen Wanderschuh auf lange Zeit langlebig herzustellen. Man kann auch sagen gestrobelt und gezwickt hält doppelt.

Hüttentouren in den Alpen – für viele Wanderer noch völlig unbekannt

 

Hüttentour

Wenn Sie ein sportbewusster Mensch sind und zudem noch gerne und viel wandern, dann dürften Sie sicherlich schon so manche Strecke durchquert haben. Was viele Wanderer jedoch nicht wissen ist, dass die Alpen nicht nur zum Skifahren oder Bergsteigen gut geeignet sind. Auch Wanderer können hier voll auf ihre Kosten kommen. Bei einer mehrtägigen Hüttentour durch die Alpen. Erleben sie hautnah, was die Alpen Ihnen an Panorama und Atmosphäre zu bieten haben.

  1. Eine Hüttentour zieht sich je nach Länge der Tour über mehrere Etappen und wird Sie mit Sicherheit körperlich fordern aber auch in Erstaunen versetzen, denn die unglaubliche Aussicht, welche man in den Alpen genießen darf versetzt jeden Betrachter in Staunen.
  2. Übernachtet wird in der Hütte und am frühen Morgen beginnt man die Wanderung zur nächsten Hütte. Dabei durchquert man die unverwechselbare Landschaft der Berge, welche es nur in den Alpen zu sehen gibt. Weit ab von Alltag und Stress verbringen Sie den Tag in der Natur und können das Leben mal aus einer vollkommen neuen Perspektive betrachten. Wenn Sie ein passionierter Wanderer sind, dann ist Ihnen dieses einmalige Gefühl mit Sicherheit nicht fremd, doch auch Sie werden sich von der Landschaft der Alpen verzaubern und in deren Bann ziehen lassen.
  3. Auch für Wander-Neulinge ist diese Hüttentour durch die Alpen durchaus zu empfehlen, vor allem weil es auch verschiedene Schwierigkeitsstufen gibt und Sie Ihre Tour gemäß Ihren persönlichen Vorlieben und Voraussetzungen wählen können. Die Natur einmal „live“ zu erleben und nicht nur auf Bildern, ist etwas vollkommen anderes, was sicher jeder erfahrene Wanderer bestätigen kann.
  4. Wenn Sie also genug von den Menschenmassen am Skilift und auf den Apres-Ski-Partys haben und sich einfach nur in Ruhe entspannen wollen und zudem noch was für Ihre Gesundheit tun möchten, dann ist eine Hüttentour durch die Alpen genau das Richtige für Sie. Bis jetzt hat noch kein Teilnehmer bereut dabei gewesen zu sein.
  5. Sie können ganz bequem über das Reisebüro oder übers Internet eine solche Hüttentour buchen. Auch für Familien gibt es da interessante Angebote, die Sie sich einmal anschauen sollten.
  6. Zögern Sie also nicht länger und erforschen Sie die Welt der Alpen mal auf eigene Faust ohne Hektik und ohne Stress. Es gehört mit zu einem der schönsten Urlaubserlebnisse und Erfahrungen, die man machen kann.

Trekkingschuhe: Material und Pflege

 

Trekkingschuhe sind spezielle Wanderschuhe für längere Touren. Sie bestehen aus Leder oder textiler Kunstfaser (Nylon) oder einer Mischung aus beidem. Man kann mit ihnen wandern oder leichte Bergtouren unternehmen, sie sind aber insbesondere für abwechselnde Anforderungen sehr gut geeignet und für unterschiedliche Wetterlagen ausgerichtet. Um dem Fuß einen festen Halt zu geben, reichen die Schuhe oft über den Knöchel hinauf und verfügen über eine trittfeste Sohle.

Zur Vermeidung von Blasen und Abschürfungen sollten die Oberschäfte aus Halt gebendem aber innen am Fuß weichem Material sein. Trekkingschuhe aus gegerbtem Leder können als Obermaterial Rau- oder Glattleder haben. Das Innenfutter kann ebenfalls aus weicherem Leder oder aber aus Klimafaser oder textilem Material bestehen. Wahlweise kann ein Schuh aus geklebtem oder genähtem Nylon bestehen, was ihn aufgrund seines geringen Gewichts vielfältig einsetzbar macht. Viele Schuhe bestehen heute aus speziellen Klimafasern, die besonders atmungsaktiv wirken und dem Fuß sowohl Luft zukommen lassen, als auch den Schweiß abtransportieren sollen.

Die Schäfte von Trekkingschuhen sind entweder geklebt oder genäht. Geklebte Schuhe haben den Vorteil, dass in sie keine Feuchtigkeit eindringen kann, jedoch kann ihre Atmungsaktivität dadurch eingeschränkt sein. Nähte wiederum sind immer eine mögliche Schwachstelle am Schuh, weshalb gut gemachte Wanderschuhe stets zweifach oder dreifach gearbeitete Nähte haben. Tendenziell sind Lederschuhe haltbarer als jene aus Kunstfaser, und geeigneter für schwierige Untergründe, auf denen viel Reibung am Schaft entsteht, wie etwa Geröllfelder oder unwegsame Steinpisten. Nylonschuhe hingegen kann man sehr gut bei kombinierten Touren, bei dem sich Wandern, Radfahren und leichtes Klettern abwechseln, einsetzen.

Trekkingschuhe benötigen wie jeder beanspruchte Wanderschuh eine spezifische und nährende Pflege, die über das normale Schuhputzen hinaus reichen muss. Neben der Sauberkeit geht es hier zusätzlich um den Erhalt von Festigkeit und Geschmeidigkeit, Trockenheit und Langlebigkeit. Um lange Jahre Schutz gegen Nässe und Feuchtigkeit bieten zu können, müssen Trekkingschuhe regelmäßig imprägniert werden. Dies kann mittels Sprühimprägnierung erfolgen, oder aber bei Leder oder Veloursleder durch das Aufbringen von Fetten und Wachsen.

Lederfett sollte eher dünn aufgetragen werden, damit man den Schuh nicht überfettet und die Poren erstickt. Dies könnte die Atmungsaktivität des Schuhs vermindern und der Schaft kann seine Festigkeit einbüßen. Einfache Wachse haften oft nicht richtig auf der Schuhoberfläche und nähren das Leder schlecht. Der Schuh wird spröde und kann undicht werden. Zu bevorzugen sind daher Fettwachse oder Wachsemulsionen, die das Leder imprägnieren und das Material pflegen. Schuhe aus Klimafasern sollte man mit Präparaten pflegen, die ein Gütesiegel der Hersteller der entsprechenden Faser haben, damit die Atmungsaktivität des Schuhs erhalten bleibt.